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Leistungsspange

Die Leistungsspange die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrangehöriger innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr erreichen kann.  Die Verleihung erfolgt nach einer erfolgreichen Abnahmeprüfung. An dieser Prüfung kann jeder Jugendfeuerwehrangehörige innerhalb einer Gruppe teilnehmen, der mindestens 15 Jahre alt und mindestens ein Jahr in einer Jugendfeuerwehr Mitglied ist.

Die Absolventen müssen in einer Gruppe fünf verschiedene Aufgaben bewältigen.

Auslegen einer Schlauchleitung als „Schnelligkeitsübung“
Bei der Schnelligkeitsübung muss die Gruppe acht doppelt gerollte C-Schläuche hintereinander auslegen, die jeweils von zwei Jugendlichen gekuppelt werden. Die Übung beginnt hinter der Startlinie, die Schläuche stehen oder liegen auf dem Boden. Die Gruppe steht nebeneinander einen Meter dahinter. Der Gruppenführer bekommt das Startsignal gegeben und wiederholt dies, dann läuft die Gruppe los und legt die Schlauchleitung aus. Die Übung ist beendet, wenn die Schlauchleitung ohne Verdrehung innerhalb von 75 Sekunden ausgelegt und die Gruppe an der Ziellinie nebeneinander Aufstellung genommen hat.

Kugelstoßen
Beim Kugelstoßen muss jeder aus der Gruppe einmal die Kugel stoßen, dabei ist ein Anlauf von zwei Schritten erlaubt. Nachdem jeder Spieler gestoßen hat, muss die Kugel mindestens 55 Meter zurückgelegt haben. Die männlichen Teilnehmer verwenden eine Kugel mit 5 kg Gewicht, die weiblichen eine Kugel mit 4 kg Gewicht. Der erste Teilnehmer stößt die Kugel von der Startlinie, der zweite von dem Punkt, an dem die Kugel vom ersten Teilnehmer aufgekommen ist und so weiter. Der letzte Teilnehmer muss mit seinem Stoß die 55 Meter-Marke erreicht haben, damit die Aufgabe erfüllt ist.

Staffellauf
Beim Staffellauf muss die Gruppe 1.500 Meter laufen, jeder der neun Teilnehmer muss die Strecke einmal laufen, wie viel jeder einzelne dabei zurücklegt wird von der Jugendfeuerwehr - unter Berücksichtigung der jeweiligen Laufstärke – selbst festgelegt. Nachdem der erste Läufer seine Strecke zurückgelegt hat übergibt er das Staffelholz an den nächsten, der läuft dann seine Strecke und übergibt das Staffelholz wieder dem nächsten und so weiter. Wenn der letzte die 1.500 Meter-Marke erreicht hat dürfen 4 Minuten 10 nicht überschritten sein damit die Aufgabe erfüllt ist.

Löschangriff
Es muss ein Löschangriff mit Wasserentnahme offenes Gewässer und der Vornahme von drei C-Rohren, ohne der Annahme von besonderen Lagen, nach FwDV 3 durchgeführt werden. Der Löschangriff wird „trocken“ durchgeführt. Eine Nullwertung gibt es, wenn theoretisch nicht die Möglichkeit besteht an einem Rohr Wasser abzugeben und wenn der Löschangriff nicht nach der geforderten FwDV 3 („Einheiten im Löscheinsatz“) vorgetragen wurde. Bei dieser Aufgabe wird die Gruppe von drei Bewertern geprüft. Der Wertungsrichter 4 (für Löschangriff) die Leistung der einzelnen. Der Wertungsrichter bewertet, nach Anhörung der einzelnen Bewerter der Mannschaftsteile, die gesamte Gruppenleistung. Wenn beim Löschangriff eine Nullwertung gegeben wurde, darf dieser nicht wiederholt werden. Das bedeutet, dass die Gruppe die Leistungsspange nicht bestanden hat. Die Übung hat kein Zeitlimit, muss jedoch zügig bestanden werden.

 

Beantwortung von Fragen
Alle Angehörigen der Gruppe haben Fragen aus folgenden Gebieten zu beantworten:

    • Organisation
    • Ausrüstung
    • Geräte
    • Löschmittel
    • Löschverfahren der Feuerwehr
    • Unfallverhütung
    • Gesellschafts- und Jugendpolitik

Quelle

2017  www.feuerwehr-kleinenberg.de   globbers joomla templates