Schon im 19. Jahrhundert trafen sich in Kleinenberg Männer und später auch Frauen, die ganz im Sinne der Feuerwehr "Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr" ihren Dienst der Allgemeinheit leisteten, um Hab und Gut des Nächsten vor dem Raub der Flammen zu bewahren. Schauen wir zurück auf einige Daten und Ereignisse der Feuerwehr Kleinenberg.

Feuerwehrgerätebestand in Kleinenberg am 3. März 1860 laut Kreisarchiv Hameln:
  •  Eine Feuerspritze mit 2 Schläuchen sowie
  • 3 Feuerleitern
  • 5 Feuerhaken
  • 7 Feuereimer aus Leder
Das Pyrmonter Wochenblatt vom 18. September 1863 berichtet über den Bau des ersten Kleinenberger Spritzenhauses im Jahre 1862.
1902 wurde ein neuer Wagen für die Handdruckspritze angeschafft. (...vielen Dank an die Brandkasse über einen Zuschuss von 100 Mark)

1934 bis 1936 war Kurt Dunsing Feuerwehrhauptmann. In diesen Jahren wurden auch die ersten Feuerwehrröcke angeschafft und die Feuerwehrmänner in die Versicherung aufgenommen. Weitere Ortsbrandmeister waren Emil Lange sen., sein Sohn Emil Lange jun. sowie Werner (Kurt) von der Heide. 1956 wurde das neue Gerätehaus mit Glöcke eingeweiht. 1967 konnte man das erste Feuerwehrauto einen "Ford Transit" kaufen. Ortsbrandmeister zu dieser Zeit war Heinrich Käsemann der Schrecken aller Wettkampfgruppen im Unterkreis Polle und ein Feuerwehrmann durch und durch. Die Kleinenberger Feuerwehr hatte immer Glück mit den Ortsbrandmeistern und so führt Paul Gräbner seit 1981 die Geschicke unserer Ortswehr. Sein Name wird neben der Einsatzleitung der Großbränden im März 1986 auch als "Baumeister" der Kleinenberger Feuerwehr eingehen. Er verwandelte ein Spritzenhaus , dass nur zur Unterstellung der Geräte diente, zu einem modernen Feuerwehrhaus mit Toilettenanlage und Fahrzeughalle.